Vergessene Berufe

 

Zeugmacher

(auch Zeugwürker oder Zeugwirker) ist eine alte Berufsbezeichnung eines Tuchmachers, der aus gekämmter Schafwolle leichte Stoffe herstellte.
Quelle: Wikipedia

Raschmacher

Weber von feinen Stoffen, wie für Kisseninlett (benannt nach der Hauptstadt "RASCHT", der iranischen Provinz Gilan, die für Seiden-, Elektro- und Glasindustrie bekannt war. (mein Urgroßvater war ein Raschmacher)

Schleissenschneider

Zu den ausgestorbenen Berufen zählen die Schleissenmacher, auch Schleissner oder Schleissenschnitzer bzw. Schleissenschneider genannt. Ihr Ende war gekommen, als Ausgang des 19.Jahrhunderts das Schleissenlicht durch andere Lichtquellen ersetzt wurde.

Berufsmässige Schleissenmacher benutzten spezielle Werkzeuge:

  1. für Nadelhölzer den Schleissenschnitzer
  2. für Buchenspäne einen speziellen Hobel, der schwer zu handhaben war und von zwei Mann bedient wurde.

Die Städter kauften ihre Schleissenspäne auf dem Markt. Sie wurden meist von den Frauen der Schleissner angeboten. Gefertigt wurden Schleissenspäne hierzulande aus Buche, Fichte, Kiefer und Birke. Buchenspäne waren die besten

Quelle: "Der Schleissenschneider schleisst Schleissenscheide" von Manfred Blechschmidt, Freie Presse
Freiberg, vom 04.05.2007 (Auszug)